Über mich

Ich wurde 1952 in Bad Salzdetfurth geboren und wuchs dort mit zwei Geschwistern auf. Seit meiner Jugendzeit schreibe ich über alles, was mich bewegt und beschäftigt, wobei die Themen von ernst bis heiter sehr unterschiedlich sind. Zu den Gedichten sind mittlerweile Märchen dazugekommen und in der letzten Zeit auch Kurzkrimis. Meine zweite große Leidenschaft ist das Theater. Neben der schriftstellerischen Tätigkeit haben mir die Theaterbesuche nach dem Tod meines Mannes 2011 Kraft gegeben und mich ermutigt, meine Werke zu veröffentlichen. 

Seit Januar 2017 bin ich im Ruhestand und widme mich ganz meinen schriftstellerischen Ambitionen. Bei ausgiebigen Spaziergängen fließen mir die Worte oft von allein zu. Es gibt so viel Schönes zu sehen. Manchmal  fällt mir aber auch etwas auf, das mir weniger gut gefällt. Auch das verarbeite ich gern. Ohne Stift und Block gehe ich nie aus dem Haus. Neuerdings habe ich auch einen Fotoapparat dabei und illustriere meine Gedichte gern.              

Ich bin Mitglied bei den Hildesheimlichen Autoren e.V. und im Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen Wien.

Ich habe bewusst auf die Einrichtung eines Gästebuches verzichtet. Über Zuschriften  an elviera.kensche@t-online.de freue ich mich aber und beantworte sie gern.

Da es immer wieder Fragen zur Schreibweise meines Namens gibt, möchte ich das hier einmal aufklären:

Bei der Eintragung ins Geburtsregister wurde versehentlich mein Name "Elviera" eingetragen.

Da diese Schreibweise nicht üblich ist, gibt es immer wieder Irritationen. Dann habe ich beim Literaturfest in Meißen Michael getroffen. Er kam auf die wunderbare Idee, aus der Not eine Tugend zu machen und das zusätzliche "e" hervorzuheben. So kam es zu "ElviEra".

Und weil ich nicht aus meiner Haut herauskann, habe ich kürzlich darüber ein Gedicht geschrieben.


ElviEra


Im zarten Alter von sechzehn Jahren

hab‘ das Geheimnis ich erst erfahren.

 
Auf dem Passamt sagte man zu mir:

Ihr Name stand falsch auf dem Papier.

Ein zweites e fehlt in der Mitte.

Nun ändern Sie das zügig bitte.

Von nun an stand in meinem Pass

ein zweites e, wieso denn das?

 
Ich ging und fragte den Papa.

Der sagte mir: Mein Kind, ach ja.

Das war hier leider ein Verseh’n,

d’rum muss es nun im Ausweis steh’n.

Der Standesbeamte, sprach Papa schüchtern,

war bei deiner Anmeldung nicht ganz nüchtern.


So hat das e sich eingeschlichen.

Er hat es später zwar gestrichen.

Doch dadurch war es nicht verbannt,

denn das wurde nicht anerkannt.

Ich hab‘ mich jahrelang gequält,

bis eine Lösung ich gewählt.
 

Ich möchte Michael hier nennen,

den ich in Meißen lernte kennen.

Er hatte nämlich die Idee

Er sagte, schreib‘ das zweite e

doch einfach groß, dann fällt es auf.

Na Bravo, ich kam nie darauf.

 

Als ElviEra ich nun dichte.

Und so endet die Geschichte.